Schlösser, Parks und Kirchen

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Rittergut Maxdorf

Der Adelssitz aus dem 12. Jh, der später im Besitz des Fürstenhauses v. Anhalt war, befindet sich
seit 2010 in Familienbesitz. Das Gutshaus ist seit 2014 im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

In der kleinen Gartenanlage, die ein barocker Stil ziert, erblühen im Frühjahr tausende Tulpen. Das
Restaurant ist bekannt für seine frische Küche, welche vorwiegend mit regionalen Produkten
arbeitet. Sehr einladend ist der mit hauseigenem Wein und Sekt gefüllte Weinkeller.

Jakobskirche Köthen

Die ab 1400 errichtete Jakobskirche bestimmt mit ihren weithin sichtbaren Zwillingstürmen nicht nur das Stadtbild, sondern ist auch Dreh- und Angelpunkt der Stadtgeschichte. Schon von weiten grüßen die beiden 70 Meter hohen Türme der Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob die Besucher der Stadt und des Köthener Landes.

Ab 1400 anstelle einer älteren Kirche gebaut, kommt die Widmung an den Heiligen Jacobus nicht von ungefähr, gilt er doch als Schutzpatron der Pilger und Handelsreisenden, die in großer Zahl in die Stadt kamen.

Falknerei Wörlitzer Park

Die Falknerei ist eingebettet in das UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe. In unseren Flugshows erleben Sie hautnah viele verschiedene Eulen, die lautlosen Jäger der Nacht, mit ihren einzigartigen Darbietungen. Außerdem die lustigen Geier Max und Moritz, Steppenadler Olga, sowie die schnellsten Tiere der Welt, unsere Falken, die mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/h über die Köpfe der Besucher fliegen.

Hofgestüt Bleesern (Seegrehna)

Bleesern ist das ehemalige Hofgestüt der Kurfürsten von Sachsen. Es ist das älteste Gestüt in Europa. Die ältesten Belege für eine Pferdezucht in Bleesern stammen aus dem Jahr 1449. Zwischen 1675 und 1686 wurde die Anlage als „ideales zahmes Gestüt“ nach Plänen von Wolf Caspar von Klengel neu erbaut. Die Großartigkeit des kurfürstlichen Gestütes beeindruckt trotz teilweiser Verluste bis heute. Der Förderverein Hofgestüt Bleesern e.V. setzt sich für die denkmalgerechte Instandsetzung und nachhaltige kulturelle Nutzung der ehemaligen Stall- und
Wohngebäude ein.

Tipp: Der Förderverein Hofgestüt Bleesern bietet regelmäßig besondere Veranstaltungen an: Konzerte, Kino, Theater, Oldtimertreffen, Vorträge u.v.m. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Internetseite.

Irrgarten Altjeßnitz

Der Irrgarten Altjeßnitz befindet sich im Gutspark, der sich in der malerischen Muldenaue befindet. Im größten und ältesten barocken Irrgarten Deutschlands versprechen zwei Meter hohe Hainbuchenhecken und enge Wege einen eindrucksvollen Irrlauf.

TabakCollegium Oranienbaum

Oranienbaum sieht auf eine lange Tradition des Anbaus und der Produktion von Tabak zurück. Im „TabakCollegium“ wird die Geschichte des Oranienbaumer Tabaks veranschaulicht.

Paul-Gerhardt-Kapelle Gräfenhainichen

Die Paul-Gerhardt-Kapelle, ein klassizistisches Bauwerk aus den Jahren 1830 bis 1844, wurde zu Ehren des bedeutenden evangelischen Kirchenliederdichters Paul Gerhardt (1607-1676) in seiner Geburtsstadt Gräfenhainichen errichtet.

Hist. Gasthof »Zum Eichenkranz«

Der Ruhm des von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau geschaffenen englischen Gartens zu Wörlitz lockte Mitte der 1780er Jahre immer mehr Bildungsreisende des Adels, Gelehrte und Künstler in das kleine Fürstentum Anhalt-Dessau.
Um seinen Gästen größere Freiheit und Zwanglosigkeit zu geben, gab Fürst Leopold Friedrich Franz den Bau eines Gästehauses in Auftrag, das im Jahr 1787 als Gasthof „Zum Eichenkranz“ und Tor zur Parkstadt Wörlitz eröffnet wurde. Der Eichenkranz wurde sowohl Unterkunft als auch Treffpunkt, um zu debattieren, zu philosophieren und von dort aus die Schönheiten des Wörlitzer Parks zu erkunden.

Kirche St. Petri und Bibelturm

Das höchste Bauwerk in Wörlitz ist der Turm der Kirche St. Petri, die sich an der Grenze zwischen Stadt und Park unweit des Schlosses befindet. Von der Aussichtsplattform des insgesamt 66 m hohen Turmes eröffnet sich ein reizvoller Blick auf Wörlitz, den Park und die Umgebung.

Seit 1994 beherbergt die bis 1987 bewohnte Türmerwohnung eine Ausstellung zur biblischen Geschichte.

Museum der Stadt Zerbst

Die Sammlungen des Museums zur Ur- und Frühgeschichte, zur Stadt- und besonders zur Reformationsgeschichte in Zerbst und ganz Anhalt bilden die Schwerpunkte der Ausstellung im ehemaligen Klosterkomplex Francisceum.

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